Saalpläne und Platzreservierung
Platzreservierung ist im Kern ein Nebenläufigkeitsproblem mit Saalplan.
Ein Platz wird blockiert, nicht ewig reserviert
Wählt jemand einen Platz, wird dieser für 15 Minuten blockiert. Lang genug, um die Bestellung abzuschließen, kurz genug, damit ein abgebrochener Warenkorb den Platz nicht den ganzen Abend aus dem Verkauf nimmt. Ohne Abschluss läuft die Blockade ab und der Platz ist wieder frei.
Zwei Personen, ein Platz
Die Blockade wird atomar gesetzt: Genau eine Sitzung bekommt den Platz, die zweite Anfrage wird abgelehnt statt eingereiht. Entscheidend ist das im schlimmsten Fall — die letzten Plätze, alle klicken gleichzeitig — also genau dann, wenn eine naive Umsetzung doppelt verkauft.
Blockaden überstehen einen Neustart
Blockaden werden zusätzlich zum schnellen Zwischenspeicher in der Datenbank festgehalten. Ein Neustart gibt nicht stillschweigend mitten im Verkauf alle Plätze frei.
Nummerierte und freie Plätze mischen
Sie können nummerierte Plätze und freie Kontingente für dieselbe Veranstaltung verkaufen. Freie Kontingente haben keinen Platz zum Blockieren; ihre Verfügbarkeit läuft über die Stückzahl der Ticketkategorie.
Ein Punkt zum Mitdenken: Ein blockierter Platz ist kein verkaufter Platz. Ihre Verkaufszahlen zählen bestätigte Buchungen — in der heißen Verkaufsphase sind also mehr Plätze optisch belegt als Tickets verkauft. Die Lücke schließt sich, sobald Blockaden ablaufen.